Taschenmesser und Küchenmesser von Heinr. Böker Baumwerk GmbHBöker bietet Messer made in Solingen - Taschenmesser, Kochmesser, Küchenmesser, Jagdmesser, Outdoormesser, Sammlermesser und Schwerter. Glossar Wacholderholz - Wacholder
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Wacholder

Das Holz des Wacholders wird in der Messerproduktion zur Herstellung von Griffschalen verwendet. Wacholderholz besitzt eine gelblich-braune Färbung und eine zarte, aber kontrastreiche Maserung. Es ist stabil und zäh und dennoch gut zu verarbeiten.

Vorkommen auf der gesamten Nordhalbkugel

Wacholder ist eine Gattung aus der Familie der sogenannten Zypressengewächse. Er tritt in zahlreichen verschiedenen Arten auf, von denen einige strauch- und andere baumartig sind. Wacholder wächst ausschließlich auf der Nordhalbkugel und ist außer in Europa auch in Nordamerika, dem nördlichen Asien sowie dem nördlich der Sahara gelegenen Teil Afrikas verbreitet. Es ist anspruchslos und wächst auch auf kargen, aber sonnigen Böden, wie sie vor allem in Gebirgsregionen anzutreffen sind. Im Niederdeutschen sind für den Wacholder auch die Bezeichnungen Machandelbaum oder Machandel gebräuchlich. Im süddeutschen Sprachraum, vor allem in Bayern und Österreich, ist Wacholder auch unter dem Namen Kranewitter bekannt.

Holz mit feiner Farb- und Geruchsnote

Während das nicht für die Produktion von Messergriffen verwendete Splintholz des Wachholders gelblich ist, besitzt das Kernholz eine gelblich-braune Färbung mit einer rot-violetten bis purpurroten Note. Im verarbeiteten Zustand glänzt es leicht. Wacholderholz weist eine feine Textur auf, bei der die locker gewellten Jahresringe, die durch schmale rötliche Spätholzzonen voneinander getrennt sind, dennoch gut erkennbar sind. Im unbehandelten Zustand verströmt das Holz des Wacholders einen intensiven, aber angenehmen Geruch, der an das Öl des Kampferbaums, eines Lorbeergewächses, erinnert.

Fest, belastbar und gut zu verarbeiten

Für die Verwendung in der Herstellung von Messergriffschalen eignet sich Wacholderholz vor allem deshalb, weil es fest und belastbar ist und damit auch intensiveren Belastungen standhält. Wacholder trocknet langsam, lässt sich aber nach dem Trocknen gut verarbeiten. Schon früh wurde das Holz des Wacholders daher für Alltagsgegenstände, aber auch für kunsthandwerkliche Arbeiten genutzt - außer für Messergriffe beispielsweise auch für Spazierstöcke, Tabakspfeifen und edle Zigarrenkisten, aber auch für wertvolle Einlegearbeiten (Intarsien).